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Betriebliche Untersuchungen

Grundsätzlich sind Kosten von Eignungs- und Folgeuntersuchungen vom Dienstgeber zu tragen. Stehen die Untersuchungen im Zusammenhang mit Tätigkeiten, die eine Berufskrankheit verursachen können, werden die Kosten vom gesetzlichen Unfallversicherungsträger übernommen.


Zur Vorbeugung von Unfällen und Berufskrankheiten sind nach Arbeitnehmerinnenschutzgesetz (ASchG) und Bundes-Bedienstetenschutzgesetz (B-BSG) verschiedene Untersuchungen vorgesehen.

Arbeitnehmerschutz

Wenn Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer Belastungen ausgesetzt sind, die zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führen können, sind prinzipiell arbeitsplatzbezogene Maßnahmen zur Gefährdungsverminderung durchzuführen. Darüber hinaus müssen vor Aufnahme der Tätigkeit in bestimmten Fällen Eignungsuntersuchungen und bei Fortdauer der Tätigkeit regelmäßig Folgeuntersuchungen durchgeführt werden, wenn dies nach §§ 49 oder 50 ASchG vorgeschrieben ist. 

Die Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ 2017) regelt im Detail die Tätigkeiten, die eine Untersuchung erforderlich machen, sowie die Zeitabstände, in denen die Untersuchungen durchzuführen sind. Des Weiteren gibt sie Richtlinien über spezielle Untersuchungen und Untersuchungsverfahren nach dem jeweiligen Stand der Arbeitsmedizin, arbeitsmedizinische Kriterien zur Beurteilung und biologische Grenzwerte vor.

Für bestimmte beruflich strahlenexponierte Personen sind auf Grund des Strahlenschutzgesetzes ärztliche Untersuchungen vorgesehen. Die Untersuchungen erfolgen durch ermächtigte Ärzte und sind grundsätzlich in Abständen von einem Jahr durchzuführen.