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Behandlungsbeitrag

Krankenversicherung

Unter Behandlungsbeitrag versteht man eine prozentuelle Kostenbeteiligung des Versicherten am Aufwand der BVAEB für bestimmte Leistungen.

Der Behandlungsbeitrag sichert das hohe Leistungsniveau der BVAEB. Auch das von der BVAEB praktizierte System der freien Arztwahl - kombiniert mit der Vergütung von Einzelleistungen - wird durch den Behandlungsbeitrag reguliert. Im Gegenzug wird der Versicherte dadurch in die Vertragspartnerkontrolle eingebunden.

Für behandlungsbeitragspflichtige Leistungen ist ein Behandlungsbeitrag von 10% zu entrichten. Für die abnehmbare kieferorthopädische Behandlung beträgt der Behandlungsbeitrag 20%.

Der Behandlungsbeitrag wird in der Regel im Nachhinein vorgeschrieben. Die Behandlungsbeitragsvorschreibung gibt detaillierte Auskunft zu den in Anspruch genommenen behandlungsbeitragspflichtigen Leistungen. Sie wird jeder/jedem Versicherten – egal welche Zahlungsart gewählt wurde – per Post oder elektronisch zugestellt.

Eine detaillierte Aufstellung für welche Leistungen ein Behandlungsbeitrag zu bezahlen ist, können Sie unserer Satzung entnehmen.

Der Behandlungsbeitrag wird für folgende Leistungen vorgeschrieben:

  • ein mit der Konsultation des Vertragspartners verbundenes, von konkreten Verrichtungen unabhängiges Grundhonorar, wie zum Beispiel Ordinationen oder Visiten
  • ärztliche Diagnose- und Therapiegespräche
  • bildgebende Diagnoseverfahren, wie zum Beispiel Röntgen, Sonografie oder Computertomografie
  • Laboruntersuchungen
  • Physiotherapie
  • Psychotherapie
  • konservierende, chirurgische und kieferorthopädische Zahnbehandlung
  • Zahnersatz
  • elektrokardiografische Untersuchungen
  • ergometrische Untersuchungen

 

Angehörige Kinder (bis zum Ende der Anspruchsberechtigung) und Waisenpensionsbezieher sind von der Behandlungsbeitragspflicht ausgenommen.