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Spitalsaufenthalt


Sollte Ihr Gesundheitszustand einen Aufenthalt in einer Krankenanstalt erfordern, so wird dieser von der BVAEB für den notwendigen Zeitraum gewährt.

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Aufenthalt in öffentlichen Spitälern

Für Aufenthalte in öffentlichen Krankenanstalten übernimmt die BVAEB in der allgemeinen Gebührenklasse die Kosten zur Gänze für Versicherte und Angehörige. Die Rechtsträger der Krankenanstalten sind auf Grund landesgesetzlicher Bestimmungen berechtigt für jeden Verpflegstag eine Kostenbeteiligung einzuheben. Diese darf nur für 28 Tage pro Kalenderjahr eingehoben werden, ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt (ca. € 12,-- bis € 19,- / Tag) und kann von der BVAEB nicht erstattet werden. Personen mit besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit müssen diesen Beitrag nicht entrichten. Wir empfehlen sich diesbezüglich an die jeweilige Spitalsverwaltung zu wenden.

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Aufenthalt in anderen Spitälern

  • Aufenthalte in nicht fondsfinanzierten privaten Krankenanstalten
    Bei Aufenthalten in privaten Krankenanstalten die nicht über Fonds finanziert werden, erstattet die BVAEB bei Vorlage einer saldierten Rechnung € 251,37 pro Aufenthaltstag.
  • Aufenthalte in fondsfinanzierten privaten Krankenanstalten
    Bei Aufenthalten in einer fondsfinanzierten privaten Krankenanstalt sind, sofern keine Vereinbarung zur Direktverrechnung der Kosten besteht, die gesamten Kosten vorerst vom Versicherten zu bezahlen. Der Versicherte muss im Anschluss an seinen Aufenthalt die saldierte Originalrechnung an die BVAEB übermitteln. Diese Unterlagen werden nach einer versicherungsrechtlichen Bestätigung durch die BVAEB an den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) zur Rückerstattung weitergeleitet.
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Spitalsaufenthalt im Ausland

Falls im Ausland ein Spitalsaufenthalt notwendig sein sollte, ist es unbedingt erforderlich bei der Aufnahme den Auslandsbetreuungsschein (im EU Raum die unterschriebene Rückseite der e-card) vorzuweisen, um eine direkte Verrechnung des Aufenthaltes mit der BVAEB zu garantieren. Sollte dies versäumt werden, sind bei der Entlassung die gesamten Kosten vom Versicherten selbst zu bezahlen.

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Kostenübernahme für einen Spitalsaufenthalt

Die Kosten für einen stationären Aufenthalt können nur für jenen Zeitraum übernommen werden, solange eine ärztliche Behandlung notwendig ist. Sollte die Notwendigkeit der ärztlichen Behandlung nicht, oder nicht mehr, gegeben sein, sondern Pflegebedürftigkeit bestehen kann die BVAEB für diesen Aufenthalt keine Kosten übernehmen.

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Asylierung

Ist die Notwendigkeit eines Krankenhausaufenthaltes aufgrund einer Krankenbehandlung nicht oder nicht mehr gegeben, sondern der Spitalsaufenthalt nur mehr durch Pflegebedürftigkeit bedingt, so kann die BVAEB keine Anstaltspflege mehr gewähren.

Auch nicht als Anstaltspflege gilt die Unterbringung in einem Genesungsheim oder in einer Pflegeanstalt für chronisch Kranke.

In diesen Fällen ist die Übernahme in häusliche Pflege oder die Aufnahme in ein Pflegeheim angezeigt.

Nähere Informationen zur Asylierung erhalten Sie bei Pflegeorganisationen, beim Land oder bei der jeweiligen Krankenanstalt.

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Hauskrankenpflege

Medizinische Hauskrankenpflege ist zu gewähren, wenn und solange es die Art der Krankheit erfordert. Sie wird über ärztliche Anforderung und unter ärztlicher Aufsicht erbracht. Die medizinische Hauskrankenpflege wird von diplomiertem Pflegepersonal durchgeführt, welches entweder von der BVAEB beigestellt wird oder mit dem die BVAEB ein Vertragsverhältnis eingegangen ist. 

Hauskrankenpflege umfasst medizinische Leistungen und Pflegeleistungen. Die Grundpflege (z.B. Körperreinigung, Körperpflege) und die hauswirtschaftliche Versorgung (Betten machen, Essen zubereiten, etc.) sind keine Aufgaben der Hauskrankenpflege.

Aufgabe der medizinischen Hauskrankenpflege ist es, Spitalsaufenthalte zu verkürzen oder zu vermeiden und den PatientInnen in ihrer gewohnten Umgebung medizinisch zu versorgen. 

Die BVAEB gewährt Hauskrankenpflege für längstens 4 Wochen. Darüber hinaus ist eine Gewährung nach Vorliegen einer chef- oder vertrauensärztlichen Bewilligung durch die BVAEB möglich.