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Entgeltfortzahlung


Die BVAEB bietet Eisenbahn- und Seilbahnunternehmen mit weniger als 51 Dienstnehmern Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung nach Unfällen und Krankheiten. 
 


Sie finden das downloadbare Formular für Ihre Anträge unter dem nebenstehenden Link "EFZ-Zuschuss"!


Antrag auf Zuschuss zur Entgeltfortzahlung
Bitte füllen Sie das Formular EFZ-Zuschuss möglichst vollständig aus. Sie erhalten dann Ihren Zuschuss rascher.
Bitte versehen Sie das Formular mit Firmenstempel und Unterschrift. und senden Sie es anschließend per Post oder per Fax an die BVAEB-Unfallversicherung.


Die Leistung EFZ wird auch nach Privatunfällen und Krankheiten erbracht!
Die gesetzliche Unfallversicherung erbrachte bisher nur Leistungen nach Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten.
Zuschüsse zur Entgeltfortzahlung zahlt die Unfallversicherung nunmehr auch nach Privatunfällen und Krankheiten.


Wichtig:     UNFALLMELDUNG nach ARBEITSUNFALL


Bitte nach einem Arbeitsunfall unbedingt auch eine Unfallmeldung ausfüllen!
Der Antrag auf EFZ-Zuschuss gilt nicht als Unfallmeldung!

Bitte lesen Sie die zusätzlichen Erläuterungen!

Gepunktete schwarze Linie

Gesetzestext:

Zuschüsse an die Dienstgeber/innen
ASVG § 53b. (1) Den Dienstgeber/innen können Zuschüsse aus Mitteln der Unfallversicherung zur teilweisen Vergütung des Aufwandes für die Entgeltfortzahlung einschließlich allfälliger Sonderzahlungen im Sinne des § 3 EFZG oder vergleichbarer österreichischer Rechtsvorschriften an bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt oder der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau unfallversicherte Dienstnehmer/innen geleistet werden.

(2) Abs. 1 ist bei Arbeitsverhinderung durch Krankheit so anzuwenden, dass die Zuschüsse gebühren

  1. nur jenen Dienstgeber/inne/n, die in ihrem Unternehmen regelmäßig weniger als 51 Dienstnehmer/innen beschäftigen, wobei die Anzahl der Dienstnehmer/innen sinngemäß nach § 77a ASchG zu ermitteln ist,
  2. ab dem elften Tag der Entgeltfortzahlung bis höchstens sechs Wochen je Arbeitsjahr (Kalenderjahr), sofern die der Entgeltfortzahlung zugrunde liegende Arbeitsunfähigkeit länger als zehn aufeinanderfolgende Tage gedauert hat, und
  3. in der Höhe von 50 % des entsprechenden fortgezahlten Entgelts einschließlich allfälliger Sonderzahlungen unter Beachtung der eineinhalbfachen Höchstbeitragsgrundlage (§ 108 Abs. 3 ASVG).

(3) Abs. 1 ist bei Arbeitsverhinderung nach Unfällen so anzuwenden, dass die Zuschüsse gebühren

  1. nur jenen Dienstgeber/inne/n, die in ihrem Unternehmen regelmäßig weniger als 51 Dienstnehmer/innen beschäftigen, wobei die Anzahl der Dienstnehmer/innen nach § 77a ASchG zu ermitteln ist,
  2. ab dem ersten Tag der Entgeltfortzahlung bis höchstens sechs Wochen je Arbeitsjahr (Kalenderjahr) sofern die der Entgeltfortzahlung zugrunde liegende Arbeitsunfähigkeit länger als drei aufeinanderfolgende Tage gedauert hat, und
  3. in der Höhe von 50 % des entsprechenden fortgezahlten Entgelts einschließlich allfälliger Sonderzahlungen unter Beachtung der eineinhalbfachen Höchstbeitragsgrundlage (§ 108 Abs. 3 ASVG).

(4) Die Gewährung der Zuschüsse und deren Abwicklung ist durch Verordnung, welche von der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit zu erlassen ist, zu regeln.